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Natur und Denkmäler in Weißenfels

Der Klemmberg mit Bismarckturm

bildet seit 100 Jahren einen markanten Punkt in der Silhouette der Stadt Weißenfels. Die Idee zur Errichtung des Turmes hatten einige Bürger der Stadt, die damit den 1. Reichskanzler, Otto Fürst von Bismarck (1815-1898) ehren wollten. Der Entwurf stammt vom Architekten Otto Meienberg. Am 25. August 1907 wurde das Denkmal symbolisch eröffnet.

Zu Füßen des Turmes erstreckt sich über eine Fläche von ca. 7 Hektar der Park auf dem Klemmberg. Aufgrund einer Initiative zur Schaffung von "Stadt- und Bürgerparks" aus dem Jahre 1897, bemühte sich der damalige Weißenfelser Oberbürgermeister Johannes Wadehn um die Anlage eines solchen Parks. Mittels städtischer Geld- und Spendenaktionen wurden Bäume und Anpflanzungen finanziert.

Eine Bürgerinitiative hat sich in den vergangenen Jahren des Areals angenommen, um dieses herrliche Stück Natur für künftige Generationen zu erhalten. Am 28.10.2005 hat sich außerdem der Weißenfelser Bismarckturm Verein gegründet.

Weißenfelser Bismarckturm e.V.
Ansprechpartner Falk Ritzmann
Lassalleweg 41,06667 Weissenfels
Tel.:  03443-305716
oder 0172-8113594
http://www.bismarckturm-weissenfels.de/
E-Mail: info@bismarckturm-weissenfels.de

Bismarckturm-Führungen

März bis September
jeden zweiten Sonntag im Monat 14 - 17 Uhr
jeden letzten Sonntag im Monat 14 - 17 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Preis pro Person: 1 Euro, erm. 0,50 Euro

Weitere Informationen finden Sie auch unter: 
http://www.klemmberg-park-weissenfels.de/ 

Der Bismarckturm auf dem Klemmberg
Der Bismarckturm auf dem Klemmberg





Stadtpark (Nikolaistraße)

Stadtjunge, auch Schusterjunge genannt, im Stadtpark
Stadtjunge, im Volksmund "Schusterjunge" genannt

lädt zu jeder Jahreszeit zur Erholung und Entspannung ein.
Einst als Schießgraben angelegt, diente er von 1522 bis 1904 als Friedhof. Danach wurde er als Park umgestaltet. Hier fallen vor allem 2 Werke der Bildhauerkunst auf.
Der Weißenfelser Schusterjunge - eigentlich Stadtjunge. Er kam zu seinem Namen durch die hier verwurzelte Tradition des Schusterhandwerks.
Das Novalisgrab - eine Büste erinnert an einen der bekanntesten Söhne von Weißenfels, Friedrich von Hardenberg (1772-1801), besser bekannt unter dem Namen Novalis, der kaum 30jährig auf dem ehemaligen Friedhof seine letzte Ruhestätte fand.
Nur wenige Meter trennen die letzte Ruhestätte des Romantikers Novalis von seinem einstige Wohnhaus in der Klosterstraße, dem Novalishaus.

Novalisgrabmal im Stadtpark
Novalisgrabmal