Stadt & Ortsteile

Klimaparkplatz Niemöllerplatz

EFRE Logo

Im Rahmen des Operationellen Programms für den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung des Landes Sachsen-Anhalt 2014-2020 (OP EFRE 2014-2020) wird im Programm Stadtumbau Ost die Maßnahme „Klimaparkplatz Niemöllerplatz“ gefördert. Nachdem ein zweistufiges Bewerbungsverfahren erfolgreich absolviert wurde, erhielt die Stadt Weißenfels im Oktober 2017 den Bewilligungsbescheid.

Für den Klimaparkplatz beginnen die Bauarbeiten bereits im Jahr 2018. Entstehen sollen neben 84 Parkflächen (inkl. barrierefreier Stellflächen und Wohnmobil-Kurzzeitparker) auch 84 Fahrradabstellplätze (davon 14 Fahrradboxen), Ladestationen für E-Autos und E-Bikes, Laternen mit LED-Technik sowie Photovoltaik-Panel. Der Greißlaubach wird vor Ort geschlossen. Dadurch entsteht Platz für die Pkw-Stellflächen. Auf Niemöllerplatz-Seite wird das Areal als Ringfahrbahn gestaltet, in deren Mitte sich eine ovale Insel – der sogenannte Energiehügel – befindet. Dieser ist zentraler Anlaufpunkt für Nutzer der Elektromobilität. Westlich des Energiehügels befindet sich eine kleine Aufenthaltsfläche.

Die Kosten für die Maßnahmen betragen etwa 1,5 Millionen Euro. Die Europäische Union trägt 79 Prozent der Gesamtkosten. Bund und Land teilen sich weitere 14 Prozent. Insgesamt werden Fördermittel in Höhe von 1,4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.  Eine Fertigstellung der Baumaßnahme ist für das Jahr 2019 geplant.

© Katharina Vokoun E-Mail

Stadt & Ortsteile

Novalishaus – Modernisierung, Instandsetzung und energetische Sanierung des Hintergebäudes und Neugestaltung des Innenhofes

EFRE Logo

Im Rahmen des Operationellen Programms für den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung des Landes Sachsen-Anhalt 2014-2020 (OP EFRE 2014-2020) wird im Programm Stadtumbau Ost die Maßnahme „Novalishaus – Modernisierung, Instandsetzung und energetische Sanierung des Hintergebäudes und Neugestaltung des Innenhofes“ gefördert. Nachdem ein zweistufiges Bewerbungsverfahren erfolgreich absolviert wurde, erhielt die Stadt Weißenfels im Oktober 2017 den Bewilligungsbescheid.

Das Novalis-Hinterhaus soll zu einem zentralen Stadtarchiv umgebaut werden. Bei der Sanierung des Gebäudes sind sowohl Auflagen des Denkmalschutzes als auch die Anforderungen einer archivarischen Aufbewahrung zu berücksichtigen. Unter anderem müssen die Räume komplett entkernt, Dach und Fassade erneuert sowie die Statik entsprechend der Lasten eines Archivs ertüchtigt werden. Bestandteil der Maßnahme ist auch die Neugestaltung des Innenhofes. Bis Ende des Jahres 2021 sollen insgesamt rund 4,34 Millionen Euro verbaut werden, von denen etwa 4 Millionen Euro Fördermittel der Europäischen Union, des Bundes und des Landes sind. Bevor mit den Bauarbeiten im Jahr 2019 begonnen werden kann, stehen 2018 erst einmal planerische Aufgaben an.

Bei der geplanten Investition in bewilligter Höhe ist die Durchführung eines Vergabeverfahrens nach Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen notwendig, welches kurz vor dem Abschluss steht. Die Auftragserteilung wird nach erfolgter Zustimmung des Stadtrates im März 2018 zeitnah erfolgen.

© Katharina Vokoun E-Mail

Stadt & Ortsteile

Grüne Achse westliche Altstadt – Verbesserung und Erweiterung der grünen Infrastruktur durch Neugestaltung von Brach- und Platzflächen

EFRE Logo

Im Rahmen des Operationellen Programms für den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung des Landes Sachsen-Anhalt 2014-2020 (OP EFRE 2014-2020) wird im Programm Stadtumbau Ost die Maßnahme „Grüne Achse westliche Altstadt – Verbesserung und Erweiterung der grünen Infrastruktur durch Neugestaltung von Brach- und Platzflächen“ gefördert. Nachdem ein zweistufiges Bewerbungsverfahren erfolgreich absolviert wurde, erhielt die Stadt Weißenfels im Oktober 2017 den Bewilligungsbescheid.

Mit der Schließung des „Grünen Bogens“ um die Altstadt gemäß SEKo 2010 wird ein strategisches Ziel der Stadtentwicklung im Stadtumbaugebiet zur Realisierung des Städtebaulichen Leitbildes der Stadt „Grüne Stadt an der Saale“ umgesetzt. Dies wird durch die Gestaltung einer „Grünen Achse“ zwischen dem Stadtpark und über dem Saaleufer mit angrenzendem Stadtbalkon erreicht.

Mit der  „Grünen Achse“ möchte die Stadt Weißenfels ein Areal in der Altstadt wieder aufwerten, die Innenstadt stärken und private Investoren gewinnen, die sich im Quartier niederlassen und vor Ort weitere Entwicklungen anschieben.  Ausgehend vom Stadtpark zieht sich die Grüne Achse über den Rosalskyweg, das sog. Postbeet und weiter über die Hinterhöfe/Brachflächen, die zwischen Saalstraße und Friedrichsstraße liegen, bis zum Gebäude der Alten Sparkasse.  Im Rahmen eines freiraumplanerischen Wettbewerbs, welcher gegenwärtig durchgeführt wird,  werden voraussichtlich 12 Landschaftsarchitekturbüros interessante Gestaltungsvorschläge einreichen. Eine Jury wird die Entwürfe am 27.03. 2018 auswerten und die Preisträger auswählen. Zum Tag der Städtebauförderung im Mai 2018 werden alle eingereichten Wettbewerbsbeiträge der Öffentlichkeit präsentiert.  Die Gesamtkosten für das Projekt Grüne Achse belaufen sich auf 1,6 Millionen Euro, wobei etwa 1,49 Millionen Euro über das Programm Stadtumbau EFRE getragen werden. Die Umsetzung des Projektes ist für 2019/2020 vorgesehen.

© Katharina Vokoun E-Mail

Stadt & Ortsteile

Feuerwache Weißenfels: Rückbau des alten Technischen Rathauses, des Schlauchturms und der Garagen

EFFRE

Im Rahmen des Neubaus der Feuerwache plant die Stadt Weißenfels die Neugestaltung der Außenanlagen auf den ehemaligen Flurstücken 89/18, 89/19, 89/20 und 89/1. In Vorbereitung dieser Maßnahme erfolgt ab Dezember 2017 der Rückbau der oberirdischen Altbausubstanz der noch bestehenden Gebäude des ehemaliges technischen Rathauses (ehemaliges Katasteramt), der angrenzenden Garagen und des Schlauchturms der alten Feuerwache, die bereits 2015 abgerissen wurde, um für den Neubau Platz zu schaffen.

Der Rückbau der Gebäude erfolgt im ersten Schritt bis zur Oberkante der Bodenplatte. Aus den bisherigen Arbeiten am Standort im Rahmen des Abbruchs der alten Feuerwache in 2015 und der Neugestaltung der Außenanlagen in 2016 sowie vorlaufender Erkundungen wurden umfangreiche Bodenkontaminationen angetroffen, die auch im zweiten Bauabschnitt investitionsbegleitend beräumt und fachgerecht entsorgt werden müssen. Es handelt sich um flächendeckend anzutreffende Auffüllungshorizonte mit Mächtigkeiten bis >2 Meter, die mit Aschen und Schlacken aus der Nutzungshistorie des Geländes als Gasanstalt der Stadt Weißenfels vermengt sind. Die Gasanstalt wurde bis 1918 betrieben. Resultierend aus dieser Nutzung wurde bereits 2015 das Ringfundament eines alten Gasometers mit einem Innendurchmesser von 12 Metern freigelegt. Das Fundament ist mit Bauschutt und Sickerwasser verfüllt. Die Inhaltsstoffe und das Gasometerfundament werden im Rahmen des Bauvorhabens beräumt und die entstehenden Baugruben mit sauberem, tragfähigem Erdstoff verfüllt.

In Vorbereitung der Errichtung der neuen PKW-Parkflächen als Bestandteil des Bauvorhabens „Neubau Feuerwache Weißenfels“ (Bauabschnitt 2 Außenanlagen) ist die Beseitigung der Bodenkontaminationen und der Rückbau der unterirdischen technischen Produktionsanlagen notwendig.

Folgende Bauleistungen sind im Bauabschnitt 2 geplant:
-Baustelleneinrichtung und Herstellen der temporären Baustelleninfrastruktur
-Durchführung von Arbeitsschutzmaßnahmen
-Entkernung der Gebäude
-Abbruch der Altbausubstanz einschließlich der Fundamente und Unterkellerungen
-Rückbau nicht benötigter alter Flächenbefestigungen
-Aushub von kontaminierten Boden, Rückbau/Beseitigung von Altfundamenten
-Freilegung des Gasometers, Aushub der Inhaltsstoffe, Absaugen der wässrigen Phase, Rückbau des Gasometers und Rückverfüllung der Baugrube
-Separierung der Abfälle, Entkernungs- und Abbruchmaterialien und Entsorgung aller Abfallchargen entsprechend des Kontaminationsgrades

Die Kosten für den zweiten Bauabschnitt belaufen sich auf etwa 317.000 Euro. Über das Fördermittelprogramm EFRE des Landes Sachsen-Anhalt werden 200.000 Euro zur Verfügung gestellt.

© Katharina Vokoun E-Mail