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Geschichten vom Langen Lulatsch

Lesung Jens Reinländer

Ein Unterhaltungsprogramm der Extraklasse bekamen am Freitag, 18. September 2015, etwa 40 Schülerinnen und Schüler der Albert-Einstein-Grundschule bei der Lesung mit Jens Reinländer geboten. Der Leipziger Autor stellte in der Stadtbibliothek Weißenfels nämlich nicht nur sein Kinderbuch „Rabatz im langen Lulatsch“ vor, sondern gab auch komödiantische Einlagen zum Besten. Für Lacher im Publikum sorgte beispielsweise die Demonstration verschiedener Einsatzmöglichkeiten seines Buches. Dieses sei nicht nur zum Lesen geeignet, sondern könne auch als Fächer, Fliegenklatsche und Regenschutz verwendet werden.

Lustig sind auch die Geschichten rund um den Langen Lulatsch, dem höchsten Gebäude weit und breit. Zu den Bewohnern des Hochhauses gehören bizarre Gestalten wie Baron Johann Albert Frederik von Larifari, der als unverbesserlicher Geizhals sogar Streichhölzer aufhebt, um sie als Gemüsespeise, Zahnstocher und Brennholz wiederzuverwenden. Genauso skurril ist die Nachbarin Frau Schnupf, die mit ihrer miesen Laune und dem kläffendem Mops Floh im Haus Angst und Schrecken verbreitet. Witzige Geschichten erzählte Reinländer zudem über die Hausmeisterzwillinge Ratte und Ferkel und den schmächtigen Herrn Hacke, der sich unsterblich in Fräulein Peter verliebt hat. Zum Schluss sorgte der Autor noch für Spannung, denn als über dem Langen Lulatsch ein Gewitter aufzieht und ein Blitz in den Fahrstuhl einschlägt, nimmt das alltägliche Leben in dem Hochhaus eine kuriose Wendung.

Die Lesung mit Jens Reinländer in der Stadtbibliothek Weißenfels wird finanziert über Landesfördermittel des Kultusministeriums Sachsen-Anhalt. Der Leipziger Autor stand im Anschluss noch für Fragen zur Verfügung und unterschrieb Autogrammkarten.

© Katharina Vokoun E-Mail

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