Inhalt
Datum: 03.09.2025

Wildwechsel am Maisfeld - Stadtjäger bittet um Vorsicht

Der Weißenfelser Stadtjäger Armin Deubel ruft Verkehrsteilnehmende zu einer rücksichtsvollen Fahrweise auf. Im Spätsommer komme es vermehrt zu gefährlichen Wildwechseln. Die Tiere sind in Maisfeldern nicht zu erkennen und können somit ohne Vorwarnung Straßen und Feldwege kreuzen. In Weißenfels sei dies beispielsweise am Aupitzer Weg und an den Bundesstraßen der Fall.

„Wenn eine Rotte Schwarzwild oder ein einzelnes Schwein die Straßenseite wechseln, gibt es nicht nur einen Blechschaden. Ich möchte gar nicht erwähnen, was bei einem Motorradfahrer passiert, der mit 140 Kilometer pro Stunde den Aupitzer Weg entlangfährt“, beschreibt Armin Deubel das Schreckensszenario. Sein Appell an die Bürgerinnen und Bürger lautet deshalb: „Rechnen Sie besonders bei den Erntearbeiten am Mais immer mit Wildwechsel!“

Sollte es dennoch zu einem Wildunfall kommen, besteht die Pflicht, den Unfall bei der Polizei zu melden. „Am Auto ist vielleicht nichts zu sehen aber das Tier quält sich, läuft weg, hat Schmerzen und sollte erlöst werden“, sagt Armin Deubel. Die Polizei oder die Rettungsleitstelle würden den zuständigen Jäger in Kenntnis setzen, sodass dieser dann angemessen handeln kann.