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Mops mit der Zipfelmütze ist zurück

Der Mops mit der Zipfelmütze thront jetzt auf einem neuen Sockel am Fuß des Schlosshanges.

Nach fünf Jahren im Exil ist der Mops mit der Zipfelmütze wieder ein Bestandteil des Weißenfelser Stadtbildes. Die Plastik wurde am Donnerstag, 13. November, auf der ersten Terrasse des Schlosshanges aufgestellt und thront jetzt auf einem neuen Kalksteinsockel. Die 2,30 Meter hohe Figur hat damit ihr ehemaliges Domizil, das Haus Markt 6, direkt im Blick.

Die vergangenen Jahre lagerte der Mops, zerlegt in Einzelteile, im städtischen Depot. Vor seinem Comeback wurde er von der Firma „Steinmetz Kloß & Kittler“ gesäubert und saniert. Abgeplatzte Stellen mussten aufgefüllt und Fehlstücke, wie die Spitze der Mütze, neu modelliert werden.

Der Mops hatte in Weißenfels für Diskussionen gesorgt, da er nach der Sanierung des ehemaligen Hohlsche Hauses wegen statischer Gründe nicht an seinen angestammten Platz zurückkehren konnte. Die Suche nach einem neuen Revier für den schwergewichtigen Bello, der etwa eine Tonne auf die Waage bringt, hat nun mit dem Schlosshang ein Ende gefunden.

Der Mops mit der Zipfelmütze ist eine Plastik des berühmten Weißenfelser Kunstmalers und Bildhauers Prof. Erich Haase. Seinen Ursprung hat die Steinfigur in einem Roman der bedeutenden Weißenfelser Schriftstellerin Louise von Francois, die ihre Kindheit im Hohlsche Haus verbracht hatte und das große Gebäude als Mopf mit Zipfelmütze bezeichnete.

© Katharina Vokoun E-Mail

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