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Zahlen, Daten, Fakten: Weißenfelser Altstadtfest 2021

Das Leipziger Symphonieorchester verwandelte Weißenfels in Klein-Hollywood und spielte zum Eröffnungskonzert des Altstadtfestes Filmmusik ©Katharina Vokoun

Endlich wieder gemeinsam feiern, tanzen und schlemmen. Das Weißenfelser Altstadtfest bot vom 26. bis 29. August 2021 hierfür den perfekten Anlass. Nachdem das traditionelle Weißenfelser Schlossfest pandemiebedingt im Frühjahr abgesagt werden musste, hatte das Team des städtischen Kulturamtes alles dafür getan, zumindest einen Teil der geplanten Konzerte und Veranstaltungen auf dem Marktplatz durchführen zu können; und das mit Erfolg. Fast 20 Konzerte und Shows sowie die traditionelle Oldtimer-Rallye, eine Disko im Schlosshof und ein Feuerwerk gehörten zum Programm des Altstadtfestes. Hinzu kam die vierte Auflage des Weißenfelser Streetfood- und Kleinkunst-Festivals, das am Festwochenende auch in der Jüdenstraße für ein buntes Treiben sorgte.

Schon das Eröffnungskonzert des Leipziger Symphonieorchester unter der Leitung von René Giessen am Donnerstag war ein absoluter Erfolg. Etwa  800 Besucherinnen und Besucher ließen sich von dem Ensemble nach Hollywood entführen. Darunter waren 200 Personen, die ihre Eintrittskarten gewonnen hatten – ein symbolisches Dankeschön der Stadt Weißenfels an ihre Bürgerinnen und Bürger für die bisher gezeigte Disziplin während der Corona-Pandemie. Pünktlich zum Konzertbeginn legte der Regen eine Pause ein, sodass die Musikerinnen und Musiker in wunderschöner Kulisse mit beleuchtetem Rathaus und Schloss Neu-Augustusburg Klassiker der Filmmusik zum Besten gaben. Zum Repertoire gehörten unter anderem die Star-Wars-Titelmusik von John Williams, „Somewhere over the Rainbow” von Harold Arlen und ein James-Bond-Medley von Montry Norman.

Auch einen Tag später füllte sich der Marktplatz wieder mit Menschen. Etwa 1.000 Besucherinnen und Besucher genossen ein gefühlvolles und mitreißendes Konzert der Band Silly. Mit bekannten Songs wie „Battalion d’Amour“ und „Alles rot“ begeisterten die Sängerinnen Julia Neigel und Anna R das Publikum. Auch die neue Single „Werden und Vergehn“ stellten sie vor.

Dass sich viele Menschen nach dem wochenlangen Corona-Lockkdown nach öffentlichen Veranstaltungen gesehnt hatten, zeigte sich vor allem am Samstag. Bei schönstem Sonnenschein herrschte den ganzen Tag großer Andrang an den Ständen des Streetfood-Festivals. Die 17 Kochteams hatten alle Hände voll zu tun. Auf den Tellern landeten unter anderem Hirschburger, Spanferkel, Saale-Flammkuchen, Pelmeni, Strauben und Tapas. Ganz Mutige konnten sogar Grillen, Käfer und andere Insekten probieren. Auch die Plätze vor der Bühne auf dem Marktplatz waren stark gefragt. Dort sorgten unter anderem die Kinder-Heavy-Metal-Band „Heavysaurus“, das Tanzstudio Lattermann und die Cover-Band „Acoustica“ für Stimmung.

Ein weiterer Publikumsmagnet und ein echter Veranstaltungsklassiker war am Samstagmorgen die Oldtimer-Rallye. Liebhaber alter Autos und Motorräder trafen zu diesem Anlass bereits zum 26. Mal aufeinander. Insgesamt 75 historische Autos begaben sich auf die gut 50 Kilometer lange Strecke. Die Tour führte in diesem Jahr vom Schloss Neu-Augustusburg zum Dicken Wilhelm in Freyburg, weiter zum Halleschen Anger in Naumburg und dann wieder zurück nach Weißenfels. Alles andere als verwaist war der Schlosshof auch am Samstagabend. Etwa 1.800 Party-People feierten bei der MDR Sputnik Spring-Break-Tour. Die Diskonacht mit DJ Branko Jet und „Doppelhousehälfte“ im historischen Ambiente war komplett ausverkauft.

Aufgrund des Dauerregens ging es am Sonntag beim Weißenfelser Altstadtfest und beim Streetfood-Festival etwas ruhiger zu. Doch zum Abschlusskonzert mit der Party-Band „Biba und die Butzemänner“ hatte das Wetter dann doch noch Erbarmen mit dem Weißenfelser Publikum. Im Beisein von zahlreichen Schaulustigen fand das Stadtfest mit einem Höhenfeuerwerk seinen krönenden Abschluss.

Das Weißenfelser Altstadtfest und das Weißenfelser Streetfood- und Kleinkunst-Festival fanden unter Einhaltung der geltenden Corona-Hygienemaßnahmen statt. Unter anderem wurden Kontaktdaten erfasst und am Festwochenende galt die 3G-Regel (Einlass nur für Getestete, Geimpfte oder Genesene). Alle vier Veranstaltungstage verliefen weitestgehend friedlich. Die pandemiebedingten Regeln wurden von den Besucherinnen und Besuchern eingehalten.

© Katharina Vokoun E-Mail

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