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Datum: 25.01.2023

Stadt Weißenfels jongliert mit mehr als fünf baulichen Leuchtturmprojekten

Weißenfels bleibt auch im Jahr 2023 die Stadt der vielen Baustellen - einige werden in Angriff genommen, andere fortgeführt und manche fertig gestellt. Dabei stehen die städtischen Ingenieure vor großen Herausforderungen. Die stetig steigenden Preise in der Baubranche machen Kostenprognosen im Moment fast unmöglich. Lieferschwierigkeiten beim Material und der deutlich spürbare Personalmangel bei den Baufirmen stellen Risiken für die Terminplanung dar. Letztendlich hängt die Umsetzung der geplanten Maßnahmen auch vom Beschluss des Haushaltes 2023 ab, welcher in der Stadtratssitzung im März 2022 geplant ist. Der aktuelle Entwurf des Investitionsplans der Saalestadt sieht vor, dass in den kommenden Monaten etwa 23,3 Millionen Euro für diverse Bauvorhaben ausgegeben werden. Dabei ist es der Kommune gelungen, dass bisher über verschiedene Programme Fördermittel in Höhe von rund 8,4 Millionen Euro eingeworben werden konnten.

Baugeschehen am und im Schloss Neu-Augustusburg

Weißenfels’ größte Dauerbaustelle ist und bleibt das Schloss Neu-Augustusburg. Der Schlosshang, der nördliche Westflügel sowie der Südflügel und der südliche Westflügel des Schlosses bilden im Jahr 2023 die drei Arbeitsschwerpunkte. Der Schlosshang wird auf Höhe des Treppenaufgangs in der Großen Burgstraße neugestaltet. In bewährter Manier soll auch der Abschnitt der Schlossmauer vor Ort statisch gesichert werden. Hierzu finden in den kommenden Monaten zunächst bauvorbereitende Arbeiten statt, in deren Rahmen zum Beispiel die Mauer vermessen und statisch bewertet wird. Schäden werden dabei protokolliert. Auch der Baugrund muss untersucht werden. Mit Bautätigkeit ist erst im Jahr 2024 zu rechnen. Dann werden die Mauerwände mit dem Erdreich durch Bodennägel verankert. Risse im alten Mauerwerk werden verpresst, Hohlräume mit neuen Natursteinen gefüllt. Die Mauerkrone wird auf einer Länge von 60 Metern zudem begrünt. Dafür kommt eine sogenannte Vegetationsmatte mit bereits herangezogenen Moosen zum Einsatz. Begrünt wird auch die Terrasse über den Weinreben in der Leipziger Straße. Für alle Maßnahmen in diesem Bauabschnitt plant die Stadt Weißenfels 600.000 Euro ein, wobei 80 Prozent über Städtebaufördermittel finanziert werden können. Die Schlossmauer und der dazugehörige Schlosshang bleiben auch in den kommenden Jahren ein zentrales Thema des Hochbaus. Schließlich stehen die Arbeiten an den Abschnitten entlang der Großen Burgstraße und der Zeitzer Straße sowie auf Höhe der Schlossgasse, des Klingenplatzes und des Fürstenhauses noch aus. Zu den bereits investierten 10 Millionen Euro werden bis zum Jahr 2027 mindestens noch einmal 10 Millionen Euro hinzukommen. Eine Investition, die nur dank der 80-prozentigen Förderung des Landes Sachsen-Anhalt von der Kommune gestemmt werden kann.

Im nördlichen Westflügel von Neu-Augustusburg geht die statische Sicherung weiter. Seit dem Jahr 2019 laufen die Arbeiten in den Räumen unterhalb der einstigen Barockausstellung des Weißenfelser Museums. Nachdem im vergangenen Jahr die Querwand komplett erneuert und die Gewölbedecke instandgesetzt wurden, widmet sich das Bau-Team in diesem Jahr den Außenwänden und Außenwandpfeilern. Diese neigen aufgrund der Deckenlast nach Außen und sollen deshalb mit Zugankern zusammengespannt werden. Die bereits entstanden Risse im Bereich der Fenster sowie am Übergang zwischen Decke und Außenwand werden verpresst und vernadelt. Ziel ist es, die Arbeiten Ende des Jahres 2024 abzuschließen. Für die Barockausstellung des Museums müsste dann ein neues Konzept erarbeitet werden, weil aufgrund der Schließung alle Objekte entnommen und die Leihgaben weitestgehend zurückgegeben wurden.

Der geplante Einzug des Amtes für Landwirtschaft und Flurneuordnung des Landes Sachsen-Anhalt in das Schloss Neu-Augustusburg stellt die Stadt Weißenfels vor weitere Herausforderungen. Bereits im Mai 2022 hat die Kommune Unterlagen mit Raum- und Ausbauplänen sowie einer Kostenaufstellung zur Prüfung beim Land eingereicht. Eine Rückmeldung der Prüfstelle steht noch aus. Erfolgt diese, könnten Mitte des Jahres erste Rückbaumaßnahmen starten. Dabei würden die Räume im südlichen Westflügel und im Südflügel des Schlosses entkernt und nichttragende Wände entfernt werden. Ziel ist es, den Ausbau der beiden Schlossflügel zu einem modernen Behördenstandort bis zum Jahr 2028 abzuschließen. Für das Vorhaben erhält die Stadt Weißenfels Strukturwandel-Fördermittel und finanzielle Unterstützung aus dem Programm „Denkmalpflegeförderung“. Unabhängig davon werden derzeit weitere Pläne für die Gestaltung der Schlossterrasse und des Schlosshofes erarbeitet, die noch im Januar beim Landesbetrieb Bau- und Liegenschaftsmanagement Sachsen-Anhalt eingereicht werden sollen. Der Schlosshof sieht indes bereits seit einigen Monaten nach Baustelle aus. Grund dafür sind aber keine Sanierungsmaßnahmen, sondern archäologische Untersuchungen, die auch im Jahr 2022 fortgeführt werden.

Neubau und Sanierung von Kitas und Grundschulen bleibt Schwerpunkt

Ein weiterer Schwerpunkt der Stadtentwicklung werden auch im Jahr 2023 wieder die Bildungseinrichtungen der Stadt Weißenfels sein. So werden die Arbeiten für den Neubau der Kita Uichteritz fortgesetzt. Nach Terminplan kann aktuell jedoch nicht gearbeitet werden, weil einige Materialien nicht pünktlich geliefert werden können. Außerdem bekommen die städtischen Hochbauingenieure die Preissteigerungen auf dem Markt deutlich zu spüren, sodass sie mittlerweile von Gesamtkosten in Höhe von etwa 3,6 Millionen Euro ausgehen (ursprünglicher Ansatz 3,2 Millionen Euro). Die Finanzierung erfolgt komplett aus Eigenmitteln. Damit der Kita-Neubau noch in diesem Jahr fertiggestellt werden kann, werden die technischen Gewerke im Februar mit der Rohinstallation beginnen.

Eine komplette Planänderung gab es hingegen bei der Kita Markwerben. Das Gebäude sollte ursprünglich im laufenden Betrieb saniert und unter anderem mit Rettungswegen ausgestattet werden. Voruntersuchungen im Jahr 2022 haben jedoch ergeben, dass ein Teil-Neubau deutlich günstiger ist als eine Sanierung des in den 50er Jahren errichteten Gebäudes. Das Baugeschehen in Uichteritz stellt sich vor diesem Hintergrund als glücklichen Umstand dar. So werden nach Fertigstellung des Kita-Neubaus in Uichteritz die Kinder aus Markwerben das alte Kita-Gebäude beziehen. Die aktuellen Pläne sehen vor, dass in Marktwerben dann ab dem Jahr 2024 ein Kita-Teil-Neubau errichtet werden kann. Auch hier erfolgt die Finanzierung komplett aus Eigenmitteln der Stadt Weißenfels.

Auf der Zielgeraden befindet sich hingegen die Erneuerung des Turnhallendaches der Grundschule Langendorf. Wenn das Wetter mitspielt, könnten die Arbeiten Ende März 2023 abgeschlossen werden. Auf dem Gelände der Grundschule soll zudem bis Juni 2023 der Graben des Greislaubachs saniert werden. Dabei wird der natürliche Wasserlauf wiederhergestellt. Unabhängig davon startet in diesem Jahr die Planung für einen Neubau des Schulgebäudes. Ziel ist es in diesem Zusammenhang, den alten DDR-Bau abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen. Das denkmalgeschützte ehemalige Klostergut, das ebenfalls zum Schulgelände gehört, soll saniert werden. Die Jahre 2023 und 2024 sind für die Planungsphase und für die Erarbeitung des Bauantrages vorgesehen. Der Baubeginn soll im Jahr 2025 erfolgen.

Ein weiteres Beispiel für die Entwicklung der Bildungseinrichtungen ist die Grundschule Großkorbetha. Hier wird die Stadt Weißenfels zusätzliche Klassenräume schaffen. Dafür wird der Verbindungsbau zwischen Schule und Turnhalle abgerissen und an gleicher stellen ein zweistöckiger Neubau errichtet. Aktuell läuft noch die Planungsphase. Die Abbrucharbeiten werden Mitte des Jahres beginnen. Auch bauvorbereitende Maßnahmen sollen noch im Jahr 2023 erfolgen.  Die nächsten Sanierungsprojekte stehen ebenfalls schon in den Startlöchern. So soll für die Kita Wengelsdorf ein Neubau errichtet werden. Die Kita Burgwerben soll einen Anbau und ein neues Dach erhalten. Darüber hinaus plant die Stadt Weißenfels einen Neubau für die Grundschule Uichteritz. Vor dem Jahr 2026 ist hier jedoch nicht mit einem Baugeschehen zu rechnen, da zunächst der Neubau der Kita Markwerben abgeschlossen sein muss.

Bei den städtischen Leuchtturmprojekten geht es voran

Ganz nach dem Motto „was lange währt, wird endlich gut“ treibt das 15-köpfige Hochbau-Team der Stadt Weißenfels im Jahr 2023 weitere zukunftsweisende Projekte voran. Dazu gehört der neue Bibliotheksstandort, der in der Jüdenstraße 1 bis 3 entstehen soll. Die Saalestadt konnte ein Planungsbüro aus Merseburg für das Bauvorhaben gewinnen. Dieses wird in den kommenden Monaten eine statische Betrachtung der Gebäude in dem Areal vornehmen und dabei auch die Standsicherheit der angrenzenden Gebäude bewerten. Zudem soll eine Schadstoffanalyse durchgeführt werden. Im zweiten Quartal dieses Jahres werden dann mehrere Gebäude im rückwertigen Bereich in der Jüdenstraße, in der Großen Kalandstraße und in der Kleinen Kalandstraße abgerissen. Als Folge des Abbruchs der Hinterhäuser wird eine Neubebauung des Hofes möglich, wodurch das Quartier entwickelt werden kann. Eine weitere zentrale Entscheidung soll ein Architektenwettbewerb bringen. Bis zum Ende des Jahres 2023 möchte die Stadt Weißenfels mithilfe der eingereichten Konzepte entscheiden, wie die neue Stadtbibliothek künftig aussehen soll. Im Jahr 2024 sind dann weitere Planungen vorgesehen. Verläuft auch die Bewerbung um Fördermittel erfolgreich, kann von 2025 bis 2028 gebaut werden.

Einen weiteren Architektenwettbewerb wird die Stadt Weißenfels zum Gloria durchführen. Die Sanierung und Umgestaltung des ehemaligen Filmpalastes zu einem hochwertigen Indoorspielplatz mit Kletterwand und kleinem Café ist ein bundesweites Premiumprojekt und wird über das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ mit 800.000 Euro gefördert. Der Start des Wettbewerbs ist für Herbst 2023 geplant. Auf Grundlage des Ergebnisses soll dann ein konkretes Nutzungs- und Betreiberkonzept erarbeitet werden. Zur Umsetzung der Pläne muss es der Stadt Weißenfels letztendlich aber auch gelingen, neue Fördermittel einzuwerben. Vor dem Jahr 2029 ist definitiv nicht mit einer Fertigstellung zu rechnen.

Auf einer weiteren Dauerbaustelle der Stadt Weißenfels wird hingegen zum Schlussspurt angesetzt. Die Rathaussanierung befindet sich in den letzten Zügen. Bis Ende März sollen sowohl die Arbeiten an der Fassade als auch der Ausbau des Dachgeschosses abgeschlossen sein. Für beides hat die Saalestadt insgesamt etwa 1,2 Millionen Euro investiert. Die Kosten werden komplett mit Eigenmitteln gedeckt. Es ist der letzte Bauabschnitt der seit dem Jahr 2012 laufenden Rathaussanierung. Das Ziel fest im Blick haben auch die Arbeiter auf der Baustelle des Friedhofes Weißenfels. Dort wird der Verbindungstrakt zwischen Verwaltungsgebäude und Trauerhalle saniert. Im Jahr 2022 wurde das Dach erneuert. Wenn es die Temperaturen zulassen, wird dieses in den kommenden Wochen noch mit Schieferplatten gedeckt. Im Jahr 2023 erfolgt die Ausschreibung für die Sanierung der zwei Stützwände des Verbindungsgebäudes. Die Umsetzung der Maßnahme ist im Jahr 2024 geplant. Der letzte Bauabschnitt ist die Fassadensanierung, deren Umsetzung im Jahr 2025 vorgesehen ist. Insgesamt sind für das Bauvorhaben 1,28 Millionen Euro eingeplant. Die Kosten stemmt die Stadt Weißenfels komplett mit Eigenmitteln. 

Unabhängig davon nimmt im Jahr 2023 ein weiteres Langzeitprojekt Fahrt auf. So startet die Stadt Weißenfels mit den Arbeiten an den Feuerwehrgerätehäusern. Hier gibt es einen enormen Investitionsbedarf. Es existieren jedoch aktuell keine Fördermittelprogramme, welche die Kommune bei dieser herausfordernden Aufgabe unterstützen. Eine Prüfung anhand mehrerer Kriterien hat ergeben, dass in den Weißenfelser Ortschaften 9 von 13 Feuerwehrgerätehäusern saniert oder umgebaut werden müssen. Den Anfang macht in den Jahren 2023 und 2024 das Gebäude der Feuerwehr Tagewerben. Die Saalestadt rechnet mit Sanierungskosten in Höhe von 1,4 Millionen Euro. Mittelfristig wird diese Herkulesaufgabe nur mit neuem Personal zu bewältigen sein.

Tiefbaumaßnahmen im Jahr 2023

Auch Autofahrer müssen sich im Jahr 2023 wieder auf Sperrungen einstellen. So wird in Zusammenarbeit mit der Abwasserbeseitigung Weißenfels AöR und den Stadtwerken Weißenfels die grundhafte Sanierung der Leipziger Straße fortgesetzt. Die Bauarbeiten im Abschnitt zwischen dem Töpferdamm und der Hausnummer 117 sollen noch bis September 2023 laufen. Im Rahmen der Baumaßnahme wird auch ein Teil der Hohen Straße ausgebaut und die dortige Stützwand erneuert. Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf etwa 2,7 Millionen Euro. Für das Bauvorhaben erhält die Saalestadt eine rund 80-prozentige Förderung aus den Programmen des Denkmalschutzes und der Städtebauförderung. Weitergeführt werden auch die Arbeiten an der künftigen Bahn-Bus-Schnittstelle in der Straße Am Güterbahnhof. Der Kanalbau und die barrierefreie Gestaltung des Fußgängertunnels sind in vollem Gange. Vor Ort entstehen bis Juli 2023 mehr als 40 Park-and-Ride-Plätze, zehn Fahrradbügel und zwei barrierefreie Bushaltestellen des Schienenersatzverkehrs. Die Straße selbst wird grundhaft ausgebaut und erhält einen Asphaltbelag. Auch der Gehweg und die Straßenbeleuchtung werden in den kommenden Monaten erneuert. Die Gesamtkosten von etwa 3,3 Millionen Euro stemmt die Stadt Weißenfels dank einer 80-prozentigen Förderung der Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA).

Wieder auf dem Plan stehen auch die Themen „Radwegebau“ und „barrierefreie Bushaltestellen“. In das Radwegenetz investiert die Stadt Weißenfels jährlich zehn Euro pro Einwohner. Von März bis Juni 2023 wird der etwa einen Kilometer lange Weg zwischen Langendorf und Leißling entlang der Pflaumenbaumhohle für den Radverkehr ausgebaut. Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf etwa 450.000 Euro, wobei das Amt für Landwirtschaft und Flurneuordnung eine Förderung von maximal 350.000 Euro zugesagt hat. Beim Ausbau der Bushaltestellen werden im Jahr 2023 insgesamt 16 Haltestellen in Weißenfels, Borau, Großkorbetha und Wengelsdorf barrierearm gestaltet. Dazu gehören beispielsweise die Haltestellen am Krankenhaus in der Naumburger Straße, die Haltestellen am Gymnasium in Großkorbetha und die Haltestellen in Borau in der Selauer Straße am Einkaufszentrum. Das Land Sachsen-Anhalt stellt Fördermittel für den Ausbau zur Verfügung, zu dem alle Städte und Gemeinden nach derzeitigem Stand bis Ende 2025 verpflichtet sind. 80 Prozent der Gesamtkosten können mithilfe dieser Gelder finanziert werden. Die maximale Förderung beträgt 12.500 Euro pro Haltestelle.  

Die Stadt Weißenfels arbeitet außerdem weiterhin daran, sich zu einem attraktiven Wohnstandort für Familien zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund ist im Gebiet Roßbacher Straße/ Am Herrenberg  von März bis Juni 2023 eine Erschließung von acht Baugrundstücken geplant. Die Grundstücke wurden bereits im Juni 2022 zum Kauf angeboten und waren schnell reserviert. Nach der Zinsexplosion ist die Hälfte der Anwesen nun aber wieder auf dem Markt. Interessierte können sich bei der Stadt Weißenfels melden unter 03443 370551. Mit der Weinbergstraße und dem Kirschweg stehen auch die nächsten Straßenbaumaßnahmen schon in den Startlöchern. Die Weinbergstraße ist ein Pilotprojekt für die Sanierung von gründerzeitlichen Straßenzügen in der Neustadt. In den kommenden zehn Jahren sollen dann weitere Straßensanierungen in Weißenfels’ größtem Stadtviertel folgen. Ziel ist es, die Weinbergstraße zusammen mit der Abwasserbeseitigung Weißenfels AöR und den Stadtwerken Weißenfels grundhaft auszubauen. Vor Ort sollen Stellplätze für ein geordnetes Parken entstehen. Grünflächen sollen einerseits das Stadtklima verbessern und andererseits das Areal optisch gliedern und damit zur Aufwertung des Stadtbildes beitragen. Die Stadt Weißenfels rechnet im Zusammenhang mit dem Bauvorhaben mit Gesamtkosten in Höhe von 1,4 Millionen Euro. Für das Jahr 2023 sind zunächst die Planungen sowie die Ausschreibung und Vergabe der Arbeiten vorgesehen. Mit einem Baugeschehen ist vor Ort im Jahr 2024 zu rechnen. Einen grundhaften Straßenausbau plant die Saalestadt auch im Kirschweg im Abschnitt zwischen der Beuditzstraße und Am Storchennest. Die Arbeiten werden den aktuellen Kalkulationen zufolge etwa 850.000 Euro kosten. Auch hier stehen aber zunächst erst einmal die Planungen an, sodass die Straße erst in den Jahren 2024 und 2025 zur Baustelle wird.