Ideenschmiede für Weißenfelser »Lauf gegen Gewalt« 2026
Zu einer Ideenschmiede kam das Organisationsteam des Weißenfelser „Laufes gegen Gewalt“ am 11. März 2026 zusammen. Geladen waren alle Rettungs- und Einsatzkräfte aus Weißenfels, denn das Motto des beliebten Benefizlaufes lautet in diesem Jahr „Schutz für die, die schützen“. Wie bereits in den Vorjahren wird im Rahmen der Veranstaltung damit auch dieses Mal wieder eine Form von Gewalt in den Fokus gerückt, um öffentliche Aufmerksamkeit für die Missstände in der Gesellschaft zu erzeugen. Wer mit sportlichem Einsatz beim „Lauf gegen Gewalt“ ein Zeichen für ein friedlichen Miteinander und ein zivilcouragiertes Handeln setzen möchte, kann sich den 2. September 2026 bereits in den Kalender eintragen. An dem Tag findet die 5. Auflage des Benefizlaufes am Klemmberg statt.
Der „Lauf gegen Gewalt“ wird in Kooperation durch die Stadt Weißenfels, die Bundeswehr am Standort Weißenfels/Naumburg sowie den Sport- und Freizeitbetrieb organisiert. Oberbürgermeister Martin Papke und der Kommandeur des Kommandos Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung Generalarzt Dr. Bruno Most begrüßten Vertreterinnen und Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes, der Bundeswehr, des Technischen Hilfswerkes, der Malteser, des Ordnungsamtes, der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft, der Notfallseelsorge, der Polizei und der Feuerwehr. Ziel des Treffens war es, die beteiligten Organisationen frühzeitig in die Vorbereitungen einzubeziehen und ihnen die Möglichkeit zu geben, über ihre unterschiedlichen Erfahrungen im Umgang mit Gewalt und deren Folgen zu berichten. Gemeinsam wurde beraten, wie diese wichtigen Themen in der Öffentlichkeit sichtbar gemacht werden können, um möglichst viele Menschen für ein friedliches und respektvolles Miteinander zu sensibilisieren. Darüber hinaus wurden gemeinsam Ideen gesammelt, wofür die Spendengelder in diesem Jahr eingesetzt werden können. Die Runde bot zudem eine Gelegenheit zum Austausch, denn Vertreterinnen und Vertreter der Weißenfelser Blaulichtberufe kommen in dieser Vielfalt nur selten an einem Tisch zusammen. Umso wertvoller war das gemeinsame Gespräch für alle Beteiligten.