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Historie / Chronologie von Tagewerben

Erste urkundliche Erwähnung Tagewerben

Vom Kloster Hersfeld ist aus den Jahren 881 – 889 ein Zehntverzeichnis (eine Steuerliste zur Abgabe von Dezem) vorhanden, worin zum ersten Mal 3 Zinspflichtige Dörfer Vuirbina:  erwähnt werden.

Tagewerben und Reichardtswerben werden zum ersten Male genannt in Gemeinschaft mit Burg- und Markwerben im Lehnbuche Friedrich des Strengen  vom Jahre 1349 – 1350, und zwar als Tannwerben bzw. Tanwerben, Burgwerben, Richardtswerben und Marcwerbin. Dem Distrikt Wyszenfels zugehörig unterstanden unsere Werbendörfer als Teile des Osterlandes dem Markgrafen von Meißen und Landgrafen von Thüringen. Friedrich III., dem Strengen genannt, der von 1349 – 1381 regierte.

Gründung / Besiedlung Tagewerben

Durch Weitererzählen von Geschlecht zu Geschlecht ist diese Sage überliefert, die ein Pfarrer im Mittelalter in einem Anhang zum Reichardtswerbener Kirchenbuch niedergeschrieben hat, um sie der Vergessenheit zu entreißen.

Sie lautet dort: „ An der Stelle, wo heute Burgwerben steht, wohnte in grauer Vorzeit ein Ansiedler, der seinen gesamten Weidebesitz an seine 4 Söhne in der Weise verteilte, dass

  • Taco die Mitte, die spätere Tacoweide,
  • Burco den Osten, die Burcoweide,
  • Richard den Norden, die Richardweide und
  • Marco den Süden, die Marcoweide erhielt.

Auf  diese Weise sind dann Tagewerben, Burgwerben, Reichardtswerben und Markwerben entstanden.“