Hier schreibt der Oberbürgermeister
Stadtfestrede
DER OBERBÜRGERMEISTER
27. August 2026
Liebe Weißenfelserinnen und Weißenfelser, liebe Gäste unserer Stadt,
sehr geehrte Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Vereinen, Verbänden und Institutionen, vor allem aber: Liebe Menschen, die heute hier zusammengekommen sind, herzlich willkommen zur Eröffnung unseres Stadtfestes in Weißenfels! Ich freue mich sehr, dass wir auch in diesem Jahr wieder zusammengekommen sind. Dass wir gemeinsam feiern, miteinander ins Gespräch kommen, Freunde treffen, Musik hören, vielleicht ein Glas miteinander trinken und für ein paar Stunden einfach unsere Stadt genießen. Denn es ist viel los. Und wer aufmerksam durch unsere Stadt geht oder fährt, wird erstaunt sein, was alles so geschieht.
Traditionell möchte ich diese Eröffnung nicht nur dazu nutzen, winkend auf der Bühne zu stehen. Ich möchte Sie auch an einigen Gedanken teilhaben lassen, die mich beschäftigen. Wenn ich mir die Entwicklungen der vergangenen Jahre anschaue, komme ich zu einem unbequemen Schluss: Wir versagen als Gesellschaft derzeit an einigen entscheidenden Stellen. Nicht, weil es uns an Meinungen mangelt, sondern weil wir immer seltener bereit sind, die Meinung des anderen überhaupt noch auszuhalten. Wer glaubt, es gebe DIE eine Partei, DIE eine Person oder DIE eine Bewegung, die uns von allem erlöst, was uns geopolitisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich und auch persönlich herausfordert und belastet, wird enttäuscht werden. So verständlich Frust sein mag: Demokratie ist kein Lieferservice für einfache Antworten. Und vergessen wir eines nicht: Wir alle tragen Verantwortung für den Zustand unserer Gesellschaft. Es sind nicht immer nur „die da oben“.
Wir drohen zu einer Gesellschaft von Zuschauern, nein sogar zu Voyeuren, Kommentatoren und selbst ernannten Schiedsrichtern zu werden. Wir beobachten, bewerten und verurteilen – und übersehen dabei manchmal unseren eigenen Anteil. Und damit schaue ich auch sehr selbstkritisch auf mich selbst. Das beginnt schon damit, wie wir im Alltag miteinander und übereinander sprechen. Wie wir auf den anderen schauen. Wie wir unserem Gegenüber begegnen. Wir Menschen sind manchmal erstaunlich schlicht gestrickt. Aber wenn es darum geht, andere zu beurteilen, fahren wir plötzlich zu geistiger Höchstleistung auf. Im Kommentieren und Beschreiben nehmen wir uns alle nicht viel. Das gilt für politische Wettbewerber im Wahlkampf. Das gilt aber genauso für unseren Alltag. Schnell ist der imaginäre Stammtisch eröffnet und dann fallen wir sprichwörtlich übereinander her.
Wie es ist, warum es so ist und vor allem, wie es eigentlich sein müsste – das weiß jeder. Schwieriger wird es beim Umsetzen. Wenn Verantwortung übernommen werden muss. Wenn Entscheidungen unbequem sind. Wenn nicht jeder Beifall klatscht. Wenn man für eine Entscheidung auch dann geradestehen muss, wenn der Wind von allen Seiten kommt. Dann lichten sich mitunter die Reihen – und gelegentlich auch der Freundeskreis. Und das gilt keineswegs nur für die Politik.
Es beginnt im Verein, im Unternehmen, am Arbeitsplatz, in der Familie, in Freundeskreisen und manchmal schon am Gartenzaun, also auch hier vor Ort. Wir haben uns außerdem daran gewöhnt, Erfolg immer stärker danach zu beurteilen, wie gut sich etwas verkauft. Die schnelle Schlagzeile, der starke Auftritt, das gute Gefühl zählen. Aber echte Ergebnisse hängen mit Leistung zusammen und die braucht ihre Zeit. Auch das musste ich in den vergangenen Jahren lernen.
Wenn ich nur auf unsere kommunalpolitische Ebene schaue, dann stelle ich fest: Entscheidungswege sind kompliziert. Verfahren sind langwierig. Interessen müssen gegeneinander abgewogen werden. Das ist mühsam – und lässt sich schlecht in drei Sätzen erklären.
Und gleichzeitig scheint ein anderer Reflex stärker zu werden: Wenn mir etwas nicht passt, muss das Störobjekt weg. Lassen Sie mich es kurz überspitzen: Der Verein passt mir nicht mehr? Austreten. Kriselt es in der Ehe? Scheidung. Die Partei ärgert mich? Austreten. Die Institution enttäuscht mich? Weggehen. Menschen vertreten eine andere Meinung? Kontakt abbrechen. Die Liste könnte beliebig fortgesetzt werden. Aber eine Gesellschaft funktioniert nicht, wenn jeder nur dort bleibt, wo ihm niemand widerspricht. Flucht, Opportunismus und politische Wendehalsmentalität habe ich immer verachtet. Ich habe immer Menschen bewundert, die sich bekannt haben und weniger die, die sich augenscheinlich zögerlich aus der Deckung trauen. Und ich muss auch für mich selbst akzeptieren: Ich bin nicht nur Beobachter meiner Umgebung. Ich präge sie mit.
Genau das ist mein Verständnis von Demokratie. Demokratie bedeutet nicht, sich zurückzuziehen, wenn jemand eine andere politische Meinung vertritt. Sie bedeutet nicht, sich einzumauern, nur weil die Welt um einen herum unbequemer geworden ist. Demokratie heißt: bleiben, streiten, aushalten und mitgestalten.
Ich bin mir sicher, dass viele von uns in ihren Familien, im Freundeskreis oder am Arbeitsplatz schon harte politische Diskussionen erlebt haben. Diskussionen, die vielleicht sogar bis an die Grenze eines Bruchs gingen. Natürlich gilt der alte Satz: „Wenn der Klügere immer nachgibt, dann obsiegen die Dummen.“ Aber Klugheit besteht eben auch darin, zu wissen, wann man streiten muss – und wann man wieder aufeinander zugehen sollte.
Bei einem nicht unerheblichen Teil unserer Gesellschaft scheint mir außerdem der Blick auf Staat und Gesellschaft verzerrt zu sein. Immer häufiger lautet die Erwartung: Der Staat muss. Der Staat muss organisieren. Der Staat muss bezahlen. Der Staat muss Probleme lösen. Der Staat muss dafür sorgen, dass mein persönliches Leben möglichst reibungslos funktioniert. Und dabei wird nicht differenziert, ob die Verantwortung und Zuständigkeit beim Bund, Land, Kreis oder der Stadt liegen. Der Staat muss.
Aber dieser Satz ist nicht nur in sich falsch, sondern er beschränkt unsere Freiheit, die uns nicht geschenkt ist. Hinzukommt das fehlgeleitete Verständnis eines Selbstbedienungsladens. Denn der Staat darf – meinem Verständnis nach – kein All-Inclusive-Angebot zum Ramschpreis sein. Der Staat sind auch wir. Wir sind der Staat. Niemand aus der Gesellschaft sitzt ausschließlich in der Loge und schaut dem Geschehen auf der Bühne zu. Wir stehen alle auf dieser Bühne.
Freiheit bedeutet deshalb nicht nur, Rechte einzufordern. Freiheit bedeutet auch, Verantwortung zu übernehmen. Für die eigene Familie. Für die Nachbarschaft. Für den Verein. Für die Stadt. Für die Ortschaften. Das ist auch Teil der Demokratie.
Und deshalb möchte ich Ihnen heute vor allem einen Gedanken mitgeben. Wir werden – und das jede und jeder für sich – wieder lernen, einander einmal mehr zuzuhören. Wir leben in einer Zeit, in der sehr schnell gesprochen, sehr schnell geurteilt und noch schneller geantwortet wird. Oft meinen wir unsere Antwort schon zu kennen, bevor der andere seinen Satz überhaupt beendet hat. Wir erleben Überspitzung und Überreizung. Wir erleben Verunsicherung. Und wir erleben politische und gesellschaftliche Debatten, in denen manchmal der Eindruck entsteht, als sei die Zuspitzung wichtiger geworden als die Lösung. Ich nehme dabei ausdrücklich keine politische Richtung aus. Ich glaube, dass – passend zur Landtagswahl – alle Parteien insgesamt vor der Aufgabe stehen, wieder stärker eine Sprache zu finden, die Menschen zusammenführt. Eine Sprache, die Unterschiede nicht verschweigt, die aber auch nicht von der permanenten Zuspitzung lebt.
Denn Demokratie bedeutet nicht, dass wir alle einer Meinung sein müssen. Im Gegenteil. Wir dürfen streiten. Wir müssen sogar streiten. Aber eine funktionierende freie Gesellschaft erkennt man auch daran, ob sie nach dem Streit um der Sache wegen wieder zueinanderfinden kann. Ob wir Versöhnung noch können. Und ob wir bereit sind, uns vielleicht sogar einmal von einem guten Argument überzeugen zu lassen.
Ich rate jedem und auch mir selbst: einen Schritt zurück. Nicht als Rückzug. Nicht aus Angst. Und schon gar nicht aus Gleichgültigkeit. Einen Schritt zurück, um besser sehen zu können.
Ich erlebe das auch selbst in meinem Amt als Oberbürgermeister. Jeden Tag lerne ich neu, wie wichtig es ist, nicht vorschnell zu urteilen, nicht vorschnell zu handeln und nicht schon eine Antwort zu geben, bevor ich die Frage wirklich verstanden habe. Einen Schritt zurückzutreten heißt für mich, den anderen ernstzunehmen. In seiner Würde. In seiner Erfahrung. Und auch in seiner Meinung – selbst dann, wenn ich sie nicht teile.
Entscheidend ist nur: Danach müssen wir den Weg zueinander wiederfinden. Das gilt für Parteien. Das gilt für politisch Verantwortliche. Das gilt für unsere gesellschaftlichen Institutionen. Das gilt für die Presse. Das gilt für unsere Bürgerschaft. Das gilt für jedermann. Und selbstverständlich gilt es auch für mich.
Vielleicht ist gerade ein Stadtfest ein guter Ort, um uns daran zu erinnern. Denn schauen Sie sich heute Abend einmal um: Hier sind Menschen mit vollkommen unterschiedlichen Lebensgeschichten, unterschiedlichen Berufen, unterschiedlichen politischen Überzeugungen und unterschiedlichen Vorstellungen davon, was richtig und was falsch ist. Und trotzdem feiern wir gemeinsam unser Weißenfels. Das ist Stadtgesellschaft.
Und diese Stadtgesellschaft braucht einen klaren Blick nach vorn. Sie braucht einen kühlen Kopf. Sie benötigt aber auch Zuversicht. Und an dieser Zuversicht arbeiten wir kommunalpolitisch jeden Tag. Der Stadtrat, die Stadtverwaltung und ich. Dabei haben wir Partnerinnen und Partner, die uns in dieser Zuversicht stärken, die in Weißenfels investieren und helfen, ein Morgen für diese Stadt zu gestalten.
Doch die größte Herausforderung ist die Kommunikation. Es ist ausweglos: Eine strategische Kommunikation kann in unserer Zeit nicht gelingen. Sobald nur ein Funke einer Entwicklung interessant ist, landet es bei der hiesigen Presse. Die Information wird über stille Post durch die Stadt gespielt oder findet sich gänzlich verzerrt im Netz wieder. Wir surfen nicht vor, sondern nach der Welle und sind Getriebene. Daran wird im Übrigen jede Landesund Bundespolitik ihre größten Probleme haben. Und das egal unter welchem Vorzeichen.
Deshalb nenne ich heute einige zuversichtliche Entwicklungen und tolle Projekte, die unserer Stadt und den Ortschaften nützen. Ganz ohne Filter.
Schauen wir hinauf zur Großbaustelle Schloss Neu-Augustusburg: Die Innenarbeiten schreiten zügig voran. Der erste Teilabschnitt ist eingerüstet. Die Arbeit an Fassade, Fenster, Gesimse u.v.m. sind beauftragt. Fast 14 Millionen Euro werden allein dort in diesem Jahr umgesetzt.
Der Klostercampus ist die zweite große Baustelle in der Stadt, die inzwischen für jeden sichtbar ist. Hier entsteht etwas Großes, nämlich die Investition in ideale Voraussetzungen für Bildung unserer Kinder. Besonderes bin ich unserem Landrat dafür dankbar, dass er weiter an diesem entscheidenden Projekt des Strukturwandelns, dass im Wesentlichen aus Bundesmitteln finanziert wird, festgehalten hat. Für uns ist es eine Chance, den Faden der Geschichte neu zu transformieren – vom Gymnasium illustre Augusteum zum Bildungscampus.
Der Kita-Neubau in Wengelsdorf, das neue Feuerwehrgerätehaus in Tagewerben, die neue Kita in Markwerben sowie die anstehende Fertigstellung der neuen Kita in Uichteritz stehen stellvertretend für vieles, was derzeit in unserer Stadt und ihren Ortschaften geschieht.
Und dann ist da natürlich unser Stadtbad. Auch diese Entscheidung haben wir uns nicht leicht gemacht. Wir haben diskutiert und abgewogen. Und schließlich hat der Stadtrat gemeinsam eine Entscheidung getroffen. Eine Entscheidung, die nach allem Für und Wider der Wirtschaftlichkeit und der Nutzwerte auf einer Entscheidung der kommunalen Selbstverwaltung fußt.
Die WVW finalisiert mit der bereits begonnenen Baumaßnahme Kinderland den Marktplatz in Weißenfels. Die RSK Immobiliengesellschaft aus Weißenfels hat drei Nachbargebäude des Kinderlands aus Münchner Hand erworben und beginnt im Jahr 2027 ebenfalls mit der Denkmalsanierung und schafft auf der Ecke zum Markt ein weiteres gastronomisches Angebot und Wohnraum. Die WBG zeigt in der Nikolaistraße, was es bedeutet, 8 Millionen Euro für die Umgestaltung eines Plattenbaus in 35 individuelle Wohnungen einzusetzen. In der Nikolaistraße werden durch die WVW ab dem Jahr 2028 zwei weitere Gebäude saniert. Auch Clemens Tönnies hält Wort. Der Bauantrag für das Projekt „Ritterstuben“ in der Großen Burgstraße 4 und 6 wird in der kommenden Woche bei der Bauordnung eingereicht. Zugleich ist die Sanierung der gegenüberliegenden barocken Wohnhäuser in vollem Gange. Auch die ersten Abrissarbeiten in der Fischgasse beginnen in den kommenden Wochen. Die Liste weiterer Projekte in der Innenstadt durch andere Partner wäre noch viel länger.
Auf eines möchte ich aber eingehen: Ich freue mich sehr, Ihnen heute auch mitteilen zu können, dass es uns nach intensiven und nicht immer einfachen Verhandlungen mit einem israelischen Privateigentümer gelungen ist, das Gelände rund um den ehemaligen Gasthof „Zum Schützen“ in der Nikolaistraße zu erwerben. Mehr als 4.500 Quadratmeter stehen uns damit für die weitere Entwicklung unserer Innenstadt zur Verfügung. Dort sollen rund 120 neue Parkplätze mit einer begrünten Raumkante entstehen – für Kurzzeit- und Langzeitparker und verbunden mit dem weiteren Ausbau unserer Ladeinfrastruktur für Elektromobilität. Ich werde dem Stadtrat vorschlagen, dass dieses Projekt die WVW-eigene PARKEN Gmbh entwickelt. Diese Flächen benötigen wir gerade mit Blick auf die Investitionen und die weitere Entwicklung rund um die Nikolaistraße, die Große Burgstraße und die Innenstadt. Die bislang geplanten und sehr konträr diskutierten Parkplätze in der Marienstraße werden wir nicht bauen. Die Fläche bleibt grün.
Und gestatten Sie mir eine weitere Anmerkung: Sie wissen, dass mir Güte und Strenge zugleich wichtig sind. Es ist eine gute Entwicklung, wenn Immobilienspekulanten sich nicht mehr selbstsicher in meinem Büro mimen und mir breitbeinig die Welt erklären, ohne etwas zu bewegen. Sie können gewiss sein, und es spricht ich herum, dass wir, dass ich an jedem Einzelnen dran bin, der nichts für sein Haus getan hat. Vernachlässigung über Jahrzehnte ist inakzeptabel.
Wir investieren. Wir – nicht nur die Stadt, sondern viele Unternehmen und Privatpersonen. Dieses WIR ist nicht blumig, sondern ein WIR, das einen gemeinsamen Sinn daran entdeckt hat, Weißenfels weiterzuentwickeln.
Ich möchte zum Schluss kommen: Danke an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Stadtverwaltung, die viele dieser Projekte mit großem Engagement vorbereiten und umsetzen.
Danke an unsere Stadträtinnen und Stadträte – gerade auch dafür, dass trotz unterschiedlicher politischer Auffassungen immer wieder gemeinsame Entscheidungen für Weißenfels möglich sind.
Danke an unsere Ortschaftsräte sowie unsere Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister, die sich mit großer Leidenschaft für unsere Dörfer einsetzen.
Danke an unsere Vereine, unsere Unternehmen, unsere Ehrenamtlichen und all diejenigen, die unsere Stadt jeden Tag ein Stück besser machen.
Und natürlich danke ich allen, die dieses Stadtfest vorbereitet haben und in den kommenden Tagen dafür sorgen, dass wir gemeinsam feiern können.
Ich glaube, wir dürfen durchaus ein wenig stolz auf das sein, was hier gerade entsteht. Neulich habe ich sinngemäß den Satz gehört: „Weißenfels soll bloß nicht glauben, es sei der Nabel der Welt.“ Nun ja. Ich finde den Gedanken gar nicht so schlecht. Wir müssen vielleicht nicht gleich der Nabel der ganzen Welt sein. Aber für die Menschen, die hier leben, ihre Kinder großziehen, arbeiten, Unternehmen führen, sich im Verein engagieren, Freundschaften pflegen, lieben, streiten, lachen und alt werden – für diese Menschen darf Weißenfels durchaus ein ziemlich wichtiger Ort auf dieser Welt sein. Unsere Stadt darf und muss uns wichtig sein. Und wenn sie uns wichtig ist, dann sollten wir auch gut mit ihr umgehen. Und gut miteinander. Vielleicht nehmen wir genau das aus diesem Stadtfest mit: Reden wir miteinander. Hören wir einander zu. Streiten wir miteinander, wenn es notwendig ist. Halten wir manchmal auch ein bisschen Abstand, wenn es nötig ist. Aber finden wir danach wieder zueinander. Denn schlussendlich haben wir bei allen Unterschieden etwas gemeinsam: Das hier ist unsere Stadt. Und wir tragen gemeinsam Verantwortung dafür, was aus ihr wird.
Ich wünsche uns deshalb nicht nur ein friedliches Stadtfest. Ich wünsche uns ein fröhliches, ein lebendiges und ein offenes Stadtfest. Begegnen Sie Menschen, die Sie lange nicht gesehen haben. Damit erkläre ich unser Stadtfest für eröffnet.
Herzlich willkommen – und uns allen wunderschöne Festtage!
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Gott schütze unsere Stadt, Gott schütze unser Land!